Wochenrückblick – 2. Seminarwoche

Wir haben uns sehr gefreut, nach der zweiten Seminarwoche eine solch bunte Vielfalt verschiedener Blogs lesen zu können. Viele eurer ersten Eindrücke und Ideen waren sehr spannend für uns. Vor allem die erste kleine Diskussion, die sich im Pawlowschen Blog entwickelt hat …

Die Frage, die angesprochen wurde („Wie kann man Blogs im philosophischen Untericht produktiv nutzen?“) soll im Mittelpunkt des kommenden Arbeitsauftrags stehen. Dazu aber am Dienstag früh mehr.

Anmerkungen zu Weblogs

Viele von euch haben die WordPress-Voreinstellungen beibehalten, die ersten Kommentare eines (angemeldeten) Nutzers erst nach Genehmigung freizuschalten. Das ist durchaus sinnvoll, da wenige Spammer erst einen gehaltvollen Beitrag formulieren, ehe sie richtig aktiv werden. Eine weitergehende Moderation erfordert eine stetige Netzpräsenz und kann diskussionshemmend wirken.

Prinzipiell können bei WordPress verschiedene Benutzerrollen zugewiesen werden. Bei Blogger.com gibt es immerhin eine Unterteilung der Berechtigungen in Autor und Admin.

Da die meisten didaktischen Fragen diese Woche vertieft werden, wollen wir an dieser Stelle lediglich auf ausgewählte technische/rechtliche Fragen eingehen:

  • Werbung. Das ist neu bei WordPress – und in dem Falle ein gutes Argument für Blogger.com. Wir sehen das ebenfalls kritisch. Andererseits ist es natürlich nachvollziehbar, dass WordPress Anreize für Premium-Accounts schaffen mag.
  • Man kann die Leserschaft von Blogs einschränken – so dass diese nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. Allerdings heißt das auch, dass man auf Impulse von außen verzichtet.
  • Bei Rechtsverstößen (bspw. bzgl. des Urheberrechts) haftet der Weblog-Verantwortliche ab Kenntnis des Verstoßes. Deshalb sollte man in das Impressum unbedingt schreiben, dass man bei Verstößen eine Mail erhalten will, da sonst gleich eine Abmahnung kommt.

Tipps zum Seminar und zur Bloggestaltung

  1. Nutzt Feedreader um im Seminar auf dem Laufenden zu bleiben (bspw. feedly.com). Vernetzt euch miteinander.
  2. Weblogs sollten ein Impressum haben und über eine Möglichkeit verfügen, sie per RSS oder Atom-Feed zu abonnieren.
  3. Es erleichtert für Nutzer den Überblick, wenn ihr per Gadget/Widget die letzten Kommentare in der Sidebar einblendet.

Mandy und Donat

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5 Gedanken zu „Wochenrückblick – 2. Seminarwoche

  1. tykon

    Ich möchte noch etwas zum Thema Werbung sagen. Mir ist keine Werbung bei den Blogs auf der WordPress Seite aufgefallen. Ich surfe auch über Mozilla Firefox und benutze adblock plus um die Werbung zu blockieren. Das ist zwar kein philosophisches Thema aber ich finde dieses Addon macht das surfen viel angenehmer. Solche Tipps könnte man den Schülerinnen und Schülern doch auch unter Medienkompetenz vermitteln.

    Antwort
    1. windrad

      Seh ich genauso. Bin da auch eher betriebsblind. Werbung schadet wohl unseren Schützlingen? Ich lach mich scheckig. Solche kriegen auch viereckige Augen vom Fernsehen. :> Danke für den Tipp mit dem Impressum.

      Antwort
  2. FrauSchuetze

    Hallo,
    ich sehe das etwas differenzierter. Software bzw. solche Angebote werden von Firmen entwickelt. Solche Angebote müssen finanziert werden. Deshalb klicke ich auch gelegentlich auf Werbung, damit solche kostenlosen Produkte auch weiterhin attraktiv für die Firmen sind und wenigstens ein wenig Geld einbringen.
    Schüler werden ständig mit Werbung konfrontiert – im Internet, Fernsehen, draußen, etc.Sie sollten lernen, damit umzugehen. Ein Adblocker ist eine Möglichkeit, sollte aber auch reflektiert werden.
    Generell ist zu überlegen, ob Schulen sich an Initiativen beteiligen, die kostenlos sind bzw. Geld für gute Software / Produkte bezahlen.

    viele Grüße,
    Mandy

    Antwort
  3. windrad

    Liebe Mandy, in so einem Fall spende lieber als auf ein Banner zu klicken. Das Klicken bringt nur wenige Cents ein. Die meiste Werbung bringt übrigens nur dann Geld, wenn jemand klickt und dann in Folge etwas bestellt. Schüler sollten in jedem Fall mit Werbung klarkommen. Guter Punkt mit der Reflexion! Halte es für sehr sinnvoll, mit den Schülern zu recherchieren, wie sie das Interneterlebnis noch etwas personalisieren – bzw. entpersonalisieren, weil Google z.B. etliche Daten wie IP-Adresse usw. speichert –> Mainstream mit Alternativen abgleichen!! (z.B. Dropbox vs. wuala/ Google vs. Startpage) – und auch „entwerben“ können. Natürlich haben Adblocker auch ihre Tücken und sammeln womöglich Daten?! -@tykon wenn du mit deinen Daten „sicherer-gehen“ möchtest, nutze lieber adblock statt adblock plus –> http://www.sueddeutsche.de/digital/browsererweiterung-in-der-kritik-wie-adblock-plus-mit-werbung-geld-verdient-1.1715051
    Bon nuit!

    Antwort
  4. FrauSchuetze

    Guten Morgen,
    ich stimme dir völlig zu: Jeder (nicht nur Schüler ;)) sollte sich bewusst machen, dass (&wie viele) er mit seinen Online- sowie Handyaktivitäten und auch solchen, die er/sie draußen vollzieht (Überwachungskameras an Plätzen, Einkaufszentren, Bankautomaten) Daten preis gibt. (Satzbau deluxe ;)) – Obwohl schon einige Jahre alt, ist auch das noch beeindruckend: http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten
    Dass Werbung nichts bringt möchte ich nicht so stehen lassen – ich arbeite ehrenamtlich in einem Verein und wir finanzieren uns ausschließlich durch Werbung. Die Flattr-Spenden sind da, halten sich aber in Grenzen. Wir haben in 2 Wochen Mitgliedertreffen, dann kann ich bei Interesse genaue Größenordnungen liefern.
    Viele Grüße,
    mandy

    Antwort

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