10. Woche – nützliche Tools

Vorbemerkungen

Bevor wir uns an die praktische Arbeit mit der Erstellung der Lernpfade machen, geht es in dieser und der nächsten Aufgabe um die Arbeitserleichterung als Lehrer in Digitalien. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf nützlichen Tools,im neuen Jahr steht der Mehrwert durch Vernetzung im Mittelpunkt.

Da wir nicht wissen, welche Tools ihr bereits nutzt oder kennt, bieten wir euch eine Reihe davon an und wollen euch dazu motivieren, die auszuprobieren die euch bisher unbekannt sind.

Zum weiteren Vorgehen: Bitte behaltet im Hinterkopf, dass ihr einen Lernpfad oder eine Unterrichtsreihe in der Projektphase erstellen sollt. Sinnvoll ist es daher, bereits zu euren präferierten Themen zu recherchieren. Die Lernpfade / Unterrichtsreihen können allein, zu zweit oder maximal zu dritt erstellt werden. Ihr könnt euch bereits jetzt zusammenschließen.

Medien und Arbeitsaufträge

Wählt ein Thema aus und erfüllt den dazugehörigen Arbeitsauftrag.

Cloud

Cloud-Dienste bieten an, Inhalte nicht lokal, sondern im Netzwerk zu speichern. Auf diese Weise ist ein Zugriff auf diese Inhalte über verschiedene Geräte und durch verschiedene Nutzer möglich.
Neben den etablierten Cloud-Diensten, wie Dropbox oder Google Drive (inkl. Google Docs), bieten für den Bildungsbereich auch Evernote und ZUMPad spannende Möglichkeiten zur kollaborativen Arbeit. Auch Prezi und Conceptboard laden zur Zusammenarbeit und zusätzlich noch zur Präsentation ein.

Aufgabe: Wählt euch zwei Cloud-Dienste aus und stellt diese in einem Kommentar unter diesem Beitrag kurz vor (Was leistet dieser Dienst? Wer ist der Anbieter?). Benennt zudem jeweils drei konkrete Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Ethikunterichts (inkl. der Arbeit mit Lernpfaden!).

Tagging:

Tagging bedeutet, dass z.B. Links sinnvoll mit Schlagworten versehen auf Social Media-Plattformen gesammelt werden. Es gibt eine ganze Reihe nützlicher Dienste. Für den Bildungsbereich empfiehlt sich Edutags, dort werden automatisch die Lizenzen hinzugefügt. Außerdem werden dort fast ausschließlich Ressourcen getaggt, die im Bildungskontext nützlich sein können. Ich kann außerdem mit meinen Schülern in Gruppen arbeiten und Links hinterlegen, auf die alle Gruppenmitglieder Zugriff haben. Hier sind viele Tutorial-Videos zu den unterschiedlichen Funktionen von Edutags. (Ich bin als „Frau Schütze“ angemeldet) Weitere solche Taggingdienste sind z.B. diigo (ich) oder delicous (ich).

Aufgabe: Melde dich bei Edutags an und kontaktiere mich (Mandy). Speichere 5 Links bei Edutags, die für die Erstellung deines Lernpfades nützlich sein können.

Bildersuche

Wir hatten bereits das schwierige Thema der Lizenzen. Gerade wenn mit Schülern auf öffentlichen Plattformen gearbeitet wird, sollte man die Lizenz im Blick haben und auf CC-Lizensierte Inhalte zurückgreifen (oder selbst Fotos passend zum Text machen). Eine einfache Möglichkeit bietet die CC-Search. Wie ihr seht, wird neben der Wikimedia-Plattform auch z.B. die Bilderplattform Flickr durchsucht. Auch bei Google gibt es die spezielle Suche nach CC-Inhalten.

Aufgabe: Sucht nach 3 Bildern zum Thema eures Lernpfades (bitte fasst das Thema sehr weit, sonst findet ihr vermutlich kaum was) und bindet sie begründet in euer Weblog ein. (Achtung: Bitte achtet auch bei CC-Lizensierung auf die Vollständigkeit der Angaben! Hier nochmal nachlesen.)

Zusatzaufgabe

Sicher gibt es noch viele andere nützliche Tools, die Lehrern das Leben erleichtern können. Stelle in deinem Weblog ein weiteres Tool vor, von dem du überzeugt bist, dass es den Lehreralltag effizienter gestalten kann.

Präsenzsitzung

Unsere Seminarsitzung im „First Life“ findet am 7. Februar 2014 in der 2. DS statt. Der Raum wird erst noch gesucht – wir sind aber guter Dinge, ein Plätzchen zu finden.

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4 Gedanken zu „10. Woche – nützliche Tools

  1. ninchen489

    Hallo,

    im Kommentar soll es um die Clouddienste und ihre Nutzungsmöglichkeiten gehen. Ich habe mir DROPBOX und PREZI ausgesucht, da ich beide auch aktiv nutze und somit schon einige Erfahrung sammeln konnte.

    DROPBOX

    Dropbox wurde 2007 von zwei Studenten gegründet. Problem: große Datenmengen sind schwer per Mail zu verschicken und auch die Handhabung mit einem USB-Stick ist vergleichsweise umständlich. Was also tun? Sie entwickelten einen Onlinedienst, welcher Daten speichert und von überall abgerufen werden kann.

    – private Nutzer können sich kostenlos anmelden und haben dann ca. 2GB Speicherplatz zur Verfügung
    – dies kann z.B. für ein Automatisches Bakup mit allen auf dem Smartphone gemachten Fotos genutzt werden
    oder
    zum Upload von erstellten Dateien (Bilder, Dokumente, Videos etc.)
    – auf diese können dann freigegebene Benutzer zugreifen

    Wie kann dies in der Praxis aussehen?

    – Schüler können die Dropbox nutzen um erstellte Materialien einer Gruppe oder der Klasse zugänglich zu machen (Gruppenarbeit, Vortrag in der Klasse etc.)
    d.h. es kann von jedem internetfähigen PC auf die Materialien zugegriffen werden, lästigen Anstecken von USB-Sticks oder eigenen Laptops usw. an den Beamer entfällt (Einer-für-alles-Prinzip)
    (in einem anderen Seminar arbeiten wir in der Gruppe gerade damit, so kann jeder auch die Materialen der anderen anschauen und auch korrigieren!)
    – Schüler können die Lösungen zu den in den Lernpfaden gestellten Aufgaben in einzelnen Ordnern zusammentragen und so auch zu Hause darauf zugreifen und untereinander vergleichen
    – der Lehrer kann seine Vorbereitungen für die Unterrichtsstunde in der Dropbox speichern, z.B. Arbeitsblätter etc. und diese dann beliebig im Unterricht auswählen und anzeigen lassen

    PREZI

    Prezi ist eine Onlineplattform die es erlaubt Präsentationen einfach und intuitiv zu erstellen und dort (öffentlich) zu speichern. Prezi gibt es seit 2007 und wird von der Firma Prezi Inc. bereitgestellt. Auch hier gibt es eine kostenlose Version mit begrenztem Speicher und mehrere Upgrade-Versionen die kostenpflichtig sind.

    Wie kann man die Prezi im Unterricht nutzen?

    – Schüler können von zu Hause aus gemeinsam an einer Prezi arbeiten und jeweils den Fortschritt des anderen sehen, alles funktioniert gleichzeitig
    Gruppenarbeiten und gemeinsame Präsentationen müssen demnach nicht mehr unbedingt vor Ort gestaltet werden
    – der Lehrer kann auch hier richtige Lernpfade erstellen und in den einzelnen Frames Informationen und Aufgaben, Videos, Bilder etc. einbauen
    (wird gerade in einem weiteren Seminar ausprobiert, geht einfach, schnell und funktioniert super) – kann ich mir auch sehr gut für meinen eigenen Lernpfad vorstellen, weil es auch sehr anschaulich wird und die Schüler sehr stringent geleitet werden
    – kann für Präsentationen im Rahmen von Schülervorträgen eingesetzt werden
    – auch im Rahmen eines Unterrichts kann eine Prezi quasi nebenbei erstellt werden und dient dann als Zusammenfassung für die Schüler, da sie auch von überall darauf zugreifen können entfällt das lästige Verschicken per Mail etc.

    Das soll es von mir als Einstieg gewesen sein.

    Antwort
  2. Alex H.

    DROPBOX und GOOGLE DRIVE sind beides im Grunde Online-Laufwerke, über welche Nutzer Dateien austauschen können. Der Online-Speicher kann genau so wie ein „normales“ Laufwerk verwaltet werden. Es können Ordner erstellt, Dateien verschoben, kopiert und gelöscht werden. Google und Dropbox bieten die Dienste kostenlos an, solange man mit dem begrenzten Speicherplatz auskommt. Bei Dropbox sind das 2GB, bei Google Drive 15. Für eine Erweiterung muss man natürlich ordentlich löhnen.
    Neben dem deutlich größeren Speicherplatz bietet Google Drive noch die Möglichkeit eines Online-Office. Dieses ist zwar nicht so umfangreich wie ein fest installiertes, lokales Office, man kann aber zum Beispiel Textdokumente, Tabellen oder Präsentationen erstellen. Das Besondere daran ist, das mehrere Nutzer zur gleichen Zeit auf ein Dokument zugreifen können und der Fortschritt allen in Echtzeit angezeigt wird. Über einen integrierten Chat können die Bearbeiter eines Dokuments miteinander kommunizieren und Absprachen treffen. Wie bei einem Wiki wird für alle Dokumente eine Versionsgeschichte aufgezeichnet.

    Beide Cloud-Dienste finden ihre Berechtigung für die Anwendung in und um den Ethikunterricht.

    Beide können im Rahmen einer Gruppenarbeit von den Mitgliedern einer Gruppe zum Austausch von Dateien verwendet werden. Insbesondere bei der Verwendung moderner Medien (Video u.ä) sind die Datenmengen nicht mehr per Mail transportierbar.
    GoogleDrive kann darüber hinaus für eine Gruppenarbeit verwendet werden, bei der die Aufgaben nicht geteilt und einzeln bearbeitet werden können.
    Aber durch diese Online-Laufwerke können auch dem Lehrer Schülerarbeiten übergeben werden. So kann Schüler X dem Lehrer zum Beispiel vorab die PP-Präsentation seines baldigen Vortrages zukommen lassen, damit dieser dem Schüler noch eventuelle Verbesserungsvorschläge geben kann.
    Auch Hausaufgaben können so übermittelt werden, ähnlich, wie das schon in manchen Seminaren der TU über OPAL geschieht.
    Die Funktion, ein Dokument synchron zu bearbeiten, gibt dem Lehrer die Möglichkeit Hausaufgaben in Form von Gruppenarbeiten zu erteilen. Bei der Bearbeitung der Hausaufgabe können die Schüler dann zeitsparend online zusammenarbeiten.
    Im Idealfall kann also der Lehrer online einen Lehrpfad erstellen, der von den Schülern in Gruppe zu bearbeiten ist. Diese können die Aufgaben, welche zum Beispiel das Erstellen verschiedener Textdokumente, aber auch Präsentationen beinhaltet, gemeinsam über Google Drive bearbeiten.
    Präsentationen könnten über Google Drive (zusammen mit Skype o.ä) sogar online gehalten werden.

    Das ist alles gut und schön, aber wie ich schon einmal zum Ausdruck gebracht habe, halte ich den Online-Unterricht, oder überhaupt den stark medienorientierten Unterricht, nicht für die beste Wahl für das Fach Ethik. In anderen Fächern könnte ich mir das eher Vorstellen.

    Im Übrigen wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 😉

    Gruß Alex

    Antwort
    1. FrauSchuetze Autor

      Hallo Alex,
      Vielen Dank und dir auch ein gutes und erfolgreiches 2014!
      Ich stimme dir zu: man darf den Ethikunterricht nicht mit Mediennutzung überfrachten. Andererseits denke ich, dass er die Unterrichtsorganisation erleichtern kann – genau hier zeigt er auch seine Vorteile. Bei mir kamen Schüler von sich aus, ob sie etwas auch in GoogleDrive statt Word schreiben können – so haben alle gleich die Arbeitsergebnisse. Das setzt natürlich voraus, dass sie die Möglichkeiten kennen (aus anderen Fächern oder der privaten Nutzung).
      viele Grüße,
      Mandy

      Antwort
  3. Pingback: Wochenrückblick – 10. Seminarwoche | Philosophieren mit dem Internet?

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