Woche 11 – Lehrerbildung durch Social Media

Vorbemerkungen

Zunächst einmal wünschen wir euch ein erfolgreiches neues Jahr. Wir hoffen, ihr konntet euch über die Feiertage gut erholen, trotz der vielen sozialen Verpflichtungen, die meist damit verbunden sind.
Wie vor Weihnachten angekündigt, geht es nun um die persönliche Fortbildung. Unser Vorgehen wird dabei so sein, dass ich über meine Erfahrungen schreibe und euch dazu einlade, euer persönliches Lernnetzwerk (PLN) zu knüpfen und auch über das Seminar hinaus weiter zu entwickeln und zu nutzen.

Dieses PLN  haben wir euch am Anfang des Seminar gezeigt. Einen Großteil der Tools lerntet ihr bereits im Rahmen des Seminars kennen, allerdings immer im Hinblick auf den Nutzen in der Schule. Nun geht es um einen anderen Aspekt.

Medien

Unseren Medientipps geht diese Woche mein (Mandys) Erfahrungsbericht voraus.
Mein Studium beendete ich 2003, durch Kinderpausen war ich 2009 mit dem Referendariat fertig. Nach dem Referendariat begann ich in einer sehr ländlichen Schule in der ich zwar noch einen Ethikkollegen haben, der das Fach aber nicht mehr unterrichtet seit ich da bin. Insgesamt ist das Kollegium eher weniger digital und der Schulalltag – da erzähle ich wohl kein Geheimnis – insgesamt ganz schön stressig. Der Austausch mit (Fach-)Kollegen ist dadurch sehr beschränkt und die damit verbundenen Reflektionsanregungen und der fachliche Input gingen nach dem Referendariat schlagartig zurück. Schon kurz nach dem Studium eröffnete sich für mich mit der Mitarbeit am ZUM-Wiki eine Möglichkeit, von mir im Rahmen des Studiums erdachte und erstellte Unterrichtsideen wiederfindbar abzulegen. Dieser Weg ging weiter übers Bloggen, Twittern und z.T. der Besuch von echten Veranstaltungen (z.B. Educamp, ZUM-Wiki-Seminar). Für mich ersetzt die damit verbundene Vernetzung den oft unplanbaren und ziellosen Austausch mit Kollegen zur persönlichen Fortbildung. Da ich mein PLN selbst einrichte (welchem Twitterer folge ich, welche Blogs lese ich, welche Google+-Gruppen abonniere ich, etc.), entscheide ich selbst über den Rahmen meiner Filterblase und die Art des Inputs, den ich bekomme. Dieser ist oft mehr als ich erwartete und oft auch in vielen unterschiedlichen Richtungen. Das klingt jetzt bewusst sehr positiv, natürlich hat es auch Schattenseiten: z.B. denke ich manchmal, digital arbeiten ist völlig normal ;), ich lese viel unnützes Zeug, bin Meisterin in der Verfolgung von Ablenkungen (ich schule meine Selbstdisziplin), ich gebe viel von mir preis (eine Voraussetzung für gleichberechtigten Austausch).
Die Erarbeitung eines PLN erfordert etwas Zeit und einen langen Atem. Deshalb hier ein paar Tipps von mir für einen relativ einfachen Einstieg:

Arbeitsauftrag

  1. Stellt eine Skizze eurer eigenen „persönlichen Lernumgebung“ auf eurem Blog online.
  2. Formuliert im entsprechenden Blogpost konkrete Ziele für die Entwicklung eurer „persönlichen Lernumgebung“ im Hinblick auf Social Media.
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2 Gedanken zu „Woche 11 – Lehrerbildung durch Social Media

  1. Pingback: Interview mit FrauSchuetze von philokurs.wordpress.com und ethik13.wordpress.com | Lehrer lernen Web 2.0!

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