Schlagwort-Archive: Blog

Wochenrückblick – 3. Seminarwoche

Die Arbeit diese Woche war etwas umfangreicher und auch komplexer, da neben dem Sichten der bereits vorhandenen Ideen eigene entwickelt werden mussten und dazu noch ein Fragebogen erstellt werden sollte. An dieser Stelle nochmal der Hinweis: bitte nutzt die G+-Gruppe, wenn ihr Fragen habt, wir können euch nur unterstützen, wenn wir wissen wo es klemmt.

Anmerkungen zu Unterrichtssequenzen

Die von euch entwickelten Unterrichtsideen haben wir – hoffentlich recht übersichtlich – ins ZUM-Wiki gestellt. Wir hoffen damit, die Inhalte für euch auch über das Seminar hinaus verfügbar zu halten. Wir sind echt begeistert, welche Ideen ihr aufgeschrieben habt. Leider sind die meisten für die Mittelstufe, sodass ich sie nicht direkt ausprobieren kann. Einige der Ideen lassen sich leichter mit anderen Web 2.0-Tools realisieren, aber darauf kommen wir später noch mal zurück.

Tipps zum Bloggen im philosophischen Unterricht

Zur Bloggestaltung bzw. zu Regeln beim Bloggen mit Schülern haben wir eure Ideen und Anmerkungen gesammelt und die Seite im ZUM-Wiki damit ergänzt.

Zur Bewertung hatte ich meinen Bogen schon vorgestellt – er soll euch als Anregung dienen. Eine weitere Matrix gibt es von Andreas Kalt.

Mandy und Donat

3. Woche: Weblogs im philosophischen Unterricht

Vorbemerkungen

Die meisten haben festgestellt, dass Blogs erstellen recht einfach geht. Nun ist natürlich die spannende Frage, was wir mit diesen Blogs im philosophischen Unterricht anfangen können. Diese Woche sollt ihr euch einige bereits bestehende Weblogs anschauen, mögliche Szenarien für den Einsatz entwickeln sowie Grenzen und Probleme reflektieren. Außerdem kam letzte Woche die Frage auf, was die Schüler eigentlich von solch einer Internetarbeit halten. Um darauf eine Antwort zu finden, erstellt ihr gemeinsam einen Fragebogen.

Medien

Leider gibt es nicht allzu viele Weblogs von Ethikklassen/-kursen – und noch weniger sind öffentlich zugänglich. Daher ist es ratsam auch mal in andere Fächer reinzuschauen und zu überlegen, was sich übertragen lässt. Lisa Rosa hat eine sehr gepflegte Liste von unterschiedlichen Lehrer-, Schüler- und Klassenblogs. (etwas älter, aber übersichtlicher als Ergänzung)

Ethikblogs von Kursen

Reli-Blogs von Klassen / Kursen

Zur Frage nach der Bewertung von Blogbeiträgen habe ich meine Erfahrungen aufgeschrieben: 1 und 2

Arbeitsaufträge

  1. Schaue dir einige der angeführten Weblogs an.
  2. Erstelle in einem Beitrag deines Weblogs eine Liste mit mindestens 5 Dingen, die dir wesentlich für die Gestaltung von unterrrichtsbegleitenden Weblogs scheinen (bspw. hinsichtlich formaler Gestaltung, Strukturierung und Indexierung, Widgets/Gadgets, Schülerbezug und Altersangemessenheit, Regeln, Einbindung von Videos/Bildern etc.).
  3. Gestalte in deinem Weblog ein Szenario, das dir für den philosophischen Unterricht geeignet scheint (Klassenstufe, Lernbereich, Lernziele, mindestens ein konkreter Arbeitsauftrag).
  4. Erstellt gemeinsam einen Fragebogen zum Thema Internetarbeit im philosophischen Unterricht, den wir von Schülern in den Ethikblogs ausfüllen lassen können . (Danke für die Anregung, liebe Nicoletta!) Der Fragebogen wird über Google-Docs erstellt, ihr erhaltet die Einladung zum Editieren in der Google+-Gruppe (dort könnt ihr auch diskutieren, welche Frage unbedingt rein sollte und welche wieder raus muss.) Bitte denkt daran, das ganze paktikabel zu halten (nicht zu viele Items)!

Wochenrückblick – 2. Seminarwoche

Wir haben uns sehr gefreut, nach der zweiten Seminarwoche eine solch bunte Vielfalt verschiedener Blogs lesen zu können. Viele eurer ersten Eindrücke und Ideen waren sehr spannend für uns. Vor allem die erste kleine Diskussion, die sich im Pawlowschen Blog entwickelt hat …

Die Frage, die angesprochen wurde („Wie kann man Blogs im philosophischen Untericht produktiv nutzen?“) soll im Mittelpunkt des kommenden Arbeitsauftrags stehen. Dazu aber am Dienstag früh mehr.

Anmerkungen zu Weblogs

Viele von euch haben die WordPress-Voreinstellungen beibehalten, die ersten Kommentare eines (angemeldeten) Nutzers erst nach Genehmigung freizuschalten. Das ist durchaus sinnvoll, da wenige Spammer erst einen gehaltvollen Beitrag formulieren, ehe sie richtig aktiv werden. Eine weitergehende Moderation erfordert eine stetige Netzpräsenz und kann diskussionshemmend wirken.

Prinzipiell können bei WordPress verschiedene Benutzerrollen zugewiesen werden. Bei Blogger.com gibt es immerhin eine Unterteilung der Berechtigungen in Autor und Admin.

Da die meisten didaktischen Fragen diese Woche vertieft werden, wollen wir an dieser Stelle lediglich auf ausgewählte technische/rechtliche Fragen eingehen:

  • Werbung. Das ist neu bei WordPress – und in dem Falle ein gutes Argument für Blogger.com. Wir sehen das ebenfalls kritisch. Andererseits ist es natürlich nachvollziehbar, dass WordPress Anreize für Premium-Accounts schaffen mag.
  • Man kann die Leserschaft von Blogs einschränken – so dass diese nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. Allerdings heißt das auch, dass man auf Impulse von außen verzichtet.
  • Bei Rechtsverstößen (bspw. bzgl. des Urheberrechts) haftet der Weblog-Verantwortliche ab Kenntnis des Verstoßes. Deshalb sollte man in das Impressum unbedingt schreiben, dass man bei Verstößen eine Mail erhalten will, da sonst gleich eine Abmahnung kommt.

Tipps zum Seminar und zur Bloggestaltung

  1. Nutzt Feedreader um im Seminar auf dem Laufenden zu bleiben (bspw. feedly.com). Vernetzt euch miteinander.
  2. Weblogs sollten ein Impressum haben und über eine Möglichkeit verfügen, sie per RSS oder Atom-Feed zu abonnieren.
  3. Es erleichtert für Nutzer den Überblick, wenn ihr per Gadget/Widget die letzten Kommentare in der Sidebar einblendet.

Mandy und Donat

2. Woche – Weblogs gestalten

Vorbemerkungen Weblogs

Weblogs sind „Tagebücher im Internet“ – das ist die einfachste Erklärung, die man geben kann. Weblogs sind aber viel mehr: sie sind die schnellste Art, Ideen und Gedanken ins Internet zu schreiben, Diskussionen anzuregen und zu führen.

Medien

Ein kurzes Video, das erklärt, was Blogs sind und wie sie geschrieben werden.

Arbeitsaufträge

Um die Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Tools angemessen reflektieren zu können, wollen wir, dass ihr diese selbst ausprobiert. Wie oben schon erkennbar, geht es diese Woche um Blogs. Ziel dieser Woche ist es, ein eigenes Weblog zu erstellen, in dem du im Verlauf des Seminars deine Arbeitsergebnisse festhalten und deinen Lernfortschritt reflektieren wirst.

  1. Erstelle dein eigenes Weblog unter wordpress.com oder blogger.com. Wichtig: Überlege dir vorher einen geeigneten Namen – dein Weblog soll dich durch unser gesamtes Seminar begleiten. (Bei Blogger.com kannst du deinen Google+-Account nutzen. Ich (Mandy) persönlich arbeite lieber mit WordPress – aber das ist rein subjektiv.)
  2. Schau dir verschiedene Design-Vorschläge an und entscheide dich für eins.
  3. Im Bereich Design kannst du verschiedene Widgets/ Gadgets (kleinere Programme, die bereits fertig programmiert sind) zu deinem Blog hinzufügen. Entscheide dich für mindestens 3 und füge sie hinzu.
  4. Verfasse einen kurzen ersten Beitrag in deinem Weblog, in dem du a) deine ersten Eindrücke/ deine Erfahrungen bei der Bloggestaltung wiedergibst und b) erste Überlegungen dazu anstellst, inwiefern Weblogs im philosophischen Unterricht einsetzbar sein können.
  5. Verfasse einen Kommentar unter diesem Arbeitsauftrag, der einen Link zu deinem Weblog enthält.

Kleine Hilfestellung:

Bei Problemen bieten wir einen Hangout am Freitag, 20 – 21 Uhr in unserer seminarinternen Google+-Gruppe an. Wenn ihr konkrete Fragen habt, stellt diese bitte in der Gruppe. (Wenn keine Fragen kommen, verzichten wir auf diesen Hangout.)