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Wochenrückblick – 7. Seminarwoche

Liebe Seminarteilnehmer,

Cybermobbing ist für uns ein wichtiges Thema. An quasi jeder Schule existieren derartige Fälle und diese sind nicht selten strafrechtlich relevant. Gerade vor diesem Hintergrund finden wir die von euch erdachten Aufgabenstellungen ausgesprochen hilfreich. Wir finden eure Ideen gelungen.

Was wir unterstreichen möchten, ist die Tatsache, dass man bei dem Problem sehr sensibel vorgehen sollte: Es sollte nicht an realen Beispielen gearbeitet werden, da eine zu große emotionale Beteiligung hier wenig förderlich ist und eine sachliche Diskussion eher erschwert wird. Darüber hinaus kann im Ethikunterricht allenfalls für die Problematik an sich sensibilisiert werden. Eine moralisierende Vorgehensweise ist sicher wenig förderlich. Die von euch gewählten Filme bieten hier tatsächlich gute Diskussionsimpulse. Hervorragend ist auch der Film „Let’s fight together“.

Tatsächlich existierende Fälle sind indes eher ein Fall für den Beratungslehrer und/oder die Polizei als für den Untericht in einem ein- oder zweistündigen Fach, das von psychologisch möglicherweise wenig auf derartige Fälle spezialisierten Lehrkräften unterrichtet wird.

Auffallend ist, dass erst wenige Seminarteilnehmer ihre Arbeitsergebnisse im ZUM-Wiki zusammengefasst haben. Das sollte sich noch ändern. Wir wissen, dass der Start ins Seminar nicht unaufwändig war. Wir bemühen uns daher im Gegenzug um ausgewogene Aufgabenstellungen mit einer erträglichen Arbeitslast. 😉

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7. Woche – Bist du schon drin? – Social Communities aus Schülersicht

Vorbemerkungen

Social Communities und Lehrer ist schon ein relativ heißes Eisen – die Thematisierung von Social Communities aus Schülersicht und im Ethikunterricht ist das in noch höherem Maße: Wie kann man eine kritische Reflexion anleiten, ohne moralisierend zu sein?

Einerseits sind Social Communities ein brennend wichtiges und stets aktuelles Thema, andererseits ist es auch einem ebenso „raschen“ Wandel unterworfen, wie die Landschaft der Social Communities selbst: Plattformen verschwinden (StudiVZ/ SchülerVZ) andere etablieren sich (google+). Selbst der „Community-Riese“ Facebook ist von Wandel und einer deutlichen Fluktuaton nicht verschont. Vernünftige Alternativen wie bspw. Diaspora können sich hingegen (noch?) nicht durchsetzen.

Die einzige Konstante scheinen die Problemkreise zu sein, die im Kontext Social Communities relevant sind:

  • Urheberrecht
  • Schutz der Privatssphäre (inkl. Sexting)
  • Cybermobbing
  • Datenschutz und Persönlichkeitsrechte
  • Games

Selbst Schüler diskutieren Social Communities durchaus kontrovers.

Medien

Die Arbeitsaufträge dieser Woche konzentrieren sich auf zwei jener Problemkreise: Cybermobbing und Schutz der Privatsphäre bzw. Datenschutz. Es finden sich zu diesem Thema sehr viele gute Materialien im Netz. Aufgrund der guten Aufbereitung des Themas haben wir uns dafür entschieden, fast „nur“ die Materialien von klicksafe.de zu empfehlen.

Arbeitsauftrag

  1. Wählt einen der von klicksafe verlinkten/ bereitgestellten Spots zum Thema „Datenschutz und Persönlichkeitsrechte“ oder „Cybermobbing“ aus.
  2. Formuliert ein konkretes Ziel, mit dem ihr den Clip einsetzen wollt und eine entsprechende Aufgabenstellung.
  3. Tragt das in die Tabelle auf der ZUM-Wiki-Themenseite ein.